Laut dem Umweltbundesamt entstammten im Jahr 2016 fast 32% des deutschen Stromverbrauchs aus Öko-S
trom, also Strom aus nachhaltigen Energiequellen, die praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich im
Gegensatz zu fossilen Brennstoffen innerhalb kürzester Zeit erneuern. Dieser Anteil wächst seit Jahren. Im Jahr 2014 waren es noch 27,3%, im Jahr 2012 gar nur 23,5% des Gesamtverbrauchs in Deutschland. Eine weitere Zunahme des Anteils von Ökostrom im deutschen Stromnetz reduziert die CO2-Belastung unserer Umwelt und fördert somit das Erreichen der Ziele der Energiewende.

 

Warum Öko-Strom?

Im Jahr 2016 wurden in etwa zwei Drittel des deutschen Strombedarfs durch Strom aus Kernenergie oder fossilen Brennstoffen, wie Kohle oder Erdöl, gedeckt. Dabei bietet die Energiegewinnung aus regenerativen Quellen erhebliche Vorteile. Rechnet
man sämtliche Schritte im Lebenszyklus eines Kraftwerks mit ein, vom Bau bis zur Entsorgung der Energieanlage, ergibt sich, dass bei nachhaltigen Energieträgern bis zu 92 Prozent weniger CO2-Emissionen entstehen, als bei Kraftwerken, die aus nicht-regenerativen Brennstoffen Energie gewinnen. Dies führt zu einer wesentlich geringeren Belastung unserer Umwelt und des weltweiten Klimas.

Bis zum Jahr 2022 soll Deutschland gänzlich unabhängig von Atomenergie werden. Im Jahr 2016 machte der Anteil der atomaren Energie noch 13,1% der deutschen Stromerzeugung aus. Dieser Anteil muss durch andere Energieträger ersetzt werden. Um die Reduzierung der Umweltbelastung weiterhin zu gewährleisten, muss diese Energie aus erneuerbaren Energieressourcen entstehen.

Die Nutzung von Öko-Strom fördert den weiteren Ausbau des regenerativen Energiesektors und schont nachhaltig unsere Umwelt. Je weniger fossile Brennstoffe verbraucht werden, desto geringer sind die Emissionen. Zudem verringert sich die Abhängigkeit von Brennstoff-Importen wie beispielsweise Rohöl. Der Ausbau des regenerativen Energiesektors hingegen schafft deutlich mehr Arbeitsplätze, als vor der Energiewende zur Verfügung standen und stärkt häufig regionale Wirtschaftsstrukturen. Außerdem erhöht die dezentrale Energieversorgung die Unabhängigkeit von zentralen Versorgern.

Gemäß dem Kyoto-Protokoll möchte Deutschland seine gesamten Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 auf 750 Millionen Tonnen verringern. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Partner forwardenergie möchten wir helfen, dieses Ziel zu erreichen. Zu Ökostrom und klimaneutralem Gas zu wechseln ist ein erster und einfacher Schritt um Nachhaltigkeit umzusetzen. Bei diesem Schritt unterstützen wir Sie gerne.

Referenzen

 

Wir unterstützen Sie bei einem Wechsel zu erneuerbaren Energien.