Einen vorbildlichen und zukunftsorientierten Schritt ist die Cassini AG, mit Unterstützung der Klimapatenschaft, gegangen und hat die CO2-Emissionen der Dienstreisen Ihrer Mitarbeiter durch Investitionen in Umwelt- und Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Ein Anteil der Emissionen wurde in dem internationalen Gold Standard Projekt „Reduzierung von Rauchgasemissionen“ in Kenia ausgeglichen. Ein wichtiger Faktor für die Wahl dieses Projektes war die Bündelung zweier Ansätze zur Reduktion von Emissionen. Im Rahmen des Projektes werden pro Jahr ca. 100.000 Kochöfen produziert, die deutlich weniger Brennstoff benötigen, sowie eine Vielzahl an verschiedenen Wasserfiltern verteilt. Brennstoffe werden so zum einen deutlich effizienter genutzt oder im Falle der Wasserfilter sogar vollständig substituiert.

Der zweite Anteil der Emissionen wurde in dem regionalen Umweltschutzprojekt der MoorFutures Mecklenburg-Vorpommern kompensiert. Hierbei wird auf einer Fläche von 54,5 Hektar Moor in der Polder Kieve, im Süden der Mecklenburgischen Seenplatte wiedervernässt.

Moore sind eine der raumeffektivsten Möglichkeiten CO2 zu speichern. Sie können bis zu sieben Mal mehr CO2 als andere Ökosysteme im Torf einlagern. Dies geschieht aber nur solange die Moore nass sind und den Torf konservieren – wird ein Moor trockengelegt, so tritt Sauerstoff in den Torf ein und beim Abbau des Torfes wird CO2 freigesetzt. Aus diesem Grund werden seit einiger Zeit Moore wiedervernässt und für eine Laufzeit von mind. 50 Jahren in diesem Zustand belassen.

Übergabe MoorFutures Urkunde an Cassini AG

Bild: K. Heeren

Die Cassini AG setzt damit ein starkes Zeichen für eine klimafreundliche Mobilität.

Dieses freiwillige Engagement wurde bei Übergabe der MoorFutures-Urkunde im Umweltministerium in Schwerin durch Staatssekretär Dr. Jürgen Buchwald (LM MV, Mitte) an Cassini-Geschäftsführer Michael Seipel (rechts) und Sven Malte Sopha (links), Team-Manager Nachhaltigkeit geehrt und unterstützt. Mit dabei war auch Dr. Thorsten Permien (Landesministerium MV, ganz links).

Jan Sadowsky, Geschäftsführer der Klimapatenschaft (ganz rechts), verantwortlich für das Konzept, zeigt sich begeistert von dem Engagement der Cassini AG: „Es macht einfach Spaß gemeinsam mit einem so motivierten Unternehmen, wie der Cassini AG, Konzepte zu erarbeiten und vor allem umzusetzen und so einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt zunehmen.“

Dr. Oliver van Laak, Vorstand der Cassini AG und verantwortlich für die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, äußerte sich ebenso zufrieden: „Das motiviert uns natürlich für unsere weiteren Nachhaltigkeitsbestreben und bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir sind dankbar für diese Initiative und möchten uns auch zukünftig tatkräftig einbringen.“

Weiterführende Links


  • Informationen der Cassini AG finden Sie hier.
  • Die Mitteilung der MoorFutures Mecklenburg-Vorpommern hier.
  • Hintergrundinformationen zum MoorFutures Projekt „Polder Kieve“ finden Sie hier.
  • Informationen der Klimapatenschaft über den Ausgleich von Emissionen finden Sie hier.